Für Kaffee und Tee
Das Wort „Zucker“ umfasst mehr als umgangssprachlich gemeint ist.
Drei verschiedene Gruppen bilden die Klasse der Kohlenhydrate. Sie werden von den Pflanzen gebildet. Einfachzucker (Monosaccharide) sind etwa Fruchtzucker und Traubenzucker, die auch Fruktose und Glukose heißen. Sie schmecken süß. Zweifachzucker (Disaccharide) entstehen, wenn zwei Einfachzucker miteinander verbunden sind. Auch sie schmecken süß.
Das, was normalerweise „Zucker“ genannt wird, ist Saccharose. In ihr sind Glukose und Fruktose zusammengefügt. Sind Hunderte oder Tausende von einzelnen Zuckerbaussteinen verknüpft, so spricht man von Vielfachzucker (Polysaccharide)- der aber nicht süß schmeckt. Der bekannteste ist die Stärke. Sie enthält Glukosebausteine und steckt in Kartoffeln oder Getreidekörnern. Zucker ist in vielerlei Formen im Handel.
Weißzucker ist die einfachste Zuckersorte, hat einen höheren Aschegehalt als Raffinade und ist nicht rein weiß. Raffinade ist ein Zucker von höchster Reinheit und bester Qualität. Sie wird aus sehr reinen Zuckerlösungen gewonnen. Es gibt sie in verschiedenen Formen und Körnungen: grob, mittel und fein, gemahlen (zum Beispiel als feinster Zucker oder Puderzucker)und als Würfel- oder Hagelzucker.
Auch Gelierzucker, gibt es in verschiedenen Sorten. Mit Gelierzucker 1:1 erhalten Konfitüren, Marmeladen und Gelees ein intensives Aroma, eine appetitliche Farbe und eine längere Haltbarkeit ohne Konservierungsstoffe. Hierbei wird für ein Kilogramm Früchte die gleiche Menge Gelierzucker verarbeitet. Für fruchtige Brotaufstriche wird Gelierzucker 2:1 verwendet, das heißt zwei Teile Frucht werden mit einem Teil Zucker verkocht. Durch den geringeren Zuckeranteil im Brotaufstrich reicht die konservierende Wirkung des Zuckers jedoch nicht aus. Gelierzucker 2:1 enthält deshalb den Konservierungsstoff Sorbinsäure. Bei der Verwendung von Gelierzucker 3:1 ist der Zuckeranteil im Brotaufstrich noch weiter reduziert. Dadurch erhöht sich der Fruchtgeschmack. Für l,5 Kilogramm Früchte wird ein halbes Kilo Gelierzucker 3:l benötigt.
Wenigstens beginnt es jetzt mit Zucker …